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Buchveröffentlichungen

Buch „Im Reich der Mitte

Buch „Im Reich der Mitte 2″

Buch „Im Reich der Mitte2
Robert Schuman, dem ich nahegestanden und den ich an seinem Lebensabend begleitet habe, sagte mir einmal, dass er nach Abschluss des EGKS-Vertrags der Kultur im Rahmen der europäischen Integration einen höheren Stellenwert hätte einräumen müssen. Aus dieser Perspektive gesehen wäre unsere im Herzen des historischen Lotharingien gelegene Großregion ein echtes „Labor“, prädestiniert dafür, auf der Grundlage der gemeinsamen Werte der vier in ihr vereinigten Länder gemeinsame Aktionen zu entwickeln.

So reich wie unsere grenzübergreifende Großregion an außergewöhnlichen Natur- und Kulturschätzen, so reich wie ihr geistiges Erbe ist, reflektiert sie doch auch eine andere Idee, die Robert Schuman wichtig gewesen ist: die Notwendigkeit, „die Bedeutung der Grenzen abzuwerten“ und Trennlinien in Kontaktzonen zu verwandeln, für den Austausch und zur gegenseitigen Bereicherung.

Hierin liegt aus meiner Sicht auch die Bedeutung des hier von Eva Mendgen präsentierten Werkes. Ich selbst stamme aus dem Dreiländereck bei Schengen, und ich fühle mich in dieser vielseitigen Gemeinschaft von Männern und Frauen kulturell verwurzelt. Wie sie gehöre ich zu dieser großen mitteleuropäischen Gesamtheit, von wo aus sich die europäische Idee weiterverbreiten muss, und zwar im Dienste der Völker, die sie ausmachen, und der Jugend, die ihre Zukunft bedeutet.
Jean-Marie PELT -Président de l’Institut Européen d’Ecologie

Bildband mit deutschen und französischen Textbeiträgen, 240 Seiten, 239 Abbildungen.
Hardcover, Fadenheftung, Format 21,7 x 28,5 cm².
Herausgegeben von Dr. Eva Mendgen
Fotografien: die arge lola, Kai Loges + Andreas Langen / regiofactum, Serge Ecker. Joachim Klein, Romain Girtgen, Vincent François, Peter Lupp, Willi Filz




Eigener Textbeitrag (Auszug in deutsch und französisch):

KAISERSLAUTERN, K-TOWN UND DER FUSSBALL
Dörfliche Nähe und „die große weite Welt“ waren in Kaiserslautern immer dicht miteinander verwoben und fester Bestandteil meines Erwachsenwerdens. K-Town ist eine Provinz der besonderen Art – kein Eiffelturm, keine Freiheitsstatue, kein Brandenburger Tor. Die große weite Welt waren bei uns die in Ramstein und Umgebung stationierten amerikanischen Soldaten. Da Kaiserslautern nun mal die nächst größere Stadt ist, lebten viele bei uns, oft auch mit Familie. Wir brauchten nicht in die Welt hinaus, wir hatten sie bei uns. Diese fremde Nähe hatte etwas Anziehendes und bot auch einiges. Zum Beispiel die Deutsch-Amerikanische Kirmes. Da aß ich meinen ersten Hamburger, lange bevor es Fastfood-Ketten in Deutschland gab. Und man konnte sich mit echten Riesenschlangen fotografieren lassen. Hab ich natürlich getan, auf der deutschen Kirmes gab es das nicht. Und ja, man musste mit Dollars bezahlen.

Fußball ist, war und wird nie wirklich meine Sportart sein. Dennoch hat eine solche Großveranstaltung für mich etwas Magisches. Der Grund: die Fussball-WM 2006 fand sozusagen bei mir im Vorgarten statt, eine der sechs Austragungsstädte der WM in Deutschland war meine Heimatstadt. Die Mannschaften, die in Kaiserslautern spielten, waren Australien, Italien, Japan, Paraguay, Trinidad und Tobago, Saudi- Arabien, Spanien und natürlich die USA. Kaum zu glauben, aber die Welt war damals tatsächlich zu Gast. Klingt für die meisten nach maßloser Selbstübersch.tzung einer Provinzstadt im Südwesten der Bundesrepublik, aber es war so.

Als das Ende näher rückte – Deutschland war schon lange ausgeschieden – hab ich mir Socken und eine Plastikblumengirlande in den Farben bleu-blanc-rouge gekauft. Mit mehreren 1000 anderen Deutschen und Franzosen verfolgte ich das Endspiel Frankreich-Italien auf dem Saarbrücker St. Johanner Markt. Und als Zizou (Zinédine Zidane) einem Italiener den Kopfstoß verpasste und vom Platz verwiesen wurde, packte ich (wie viele andere auch) meinen Rucksack wieder ein und fuhr zurück nach Hause. Abends hörte ich noch lange das Autohupen-Konzert der „deutschen“ Italiener und freute mich auch etwas für sie, aber mehr hätte ich mich über einen Sieg der Franzosen gefreut. Was wär das für eine Party gewesen auf dem St. Johanner Markt!

KAISERSLAUTERN, K-TOWN ET LE FOOTBALL
Il y a toujours eu une imbrication étroite à Kaiserslautern entre les relations de proximité propres aux villages et le vaste monde, et ce fut une constante de ma jeunesse. K-Town est une province d’un genre particulier – sans Tour Eiffel, sans statue de la Liberté, sans porte de Brandebourg. Le vaste monde était constitué chez nous des soldats américains, stationnés à Ramstein et aux environs. Comme Kaiserslautern était la grande ville la plus proche, beaucoup de soldats habitaient près de chez nous, souvent avec leurs familles. Nous n’avions pas besoin de partir loin à l’étranger, le monde venait à nous. Ce voisinage avec une culture étrangère avait quelque chose d’attirant, et nous apportait aussi beaucoup. Comme par exemple la fête foraine germano-américaine. C’est là que j’ai mangé mon premier hamburger, bien avant que les chaînes de fast food n’arrivent en Allemagne. Et l’on pouvait aussi s’y faire photographier avec de vrais serpents géants. Ce que je fis bien sûr, car cela n’existait pas dans les fêtes foraines allemandes. Et il fallait même payer en dollars.

Je n’avais encore jamais rien vécu de tel. Des gens qui ne se connaissaient pas et ne pouvaient souvent communiquer que par des sourires, faisaient la fête ensemble et s’amusaient. Oui, cela existait vraiment. Et la raison en était un sport, qu’en réalité je n’aimais pas. C’était une fête d’été exaltante dans laquelle les tricots remplaçaient les robes de bal.

Dans les derniers jours – l’Allemagne était déjà éliminée depuis longtemps-, je me suis acheté des chaussettes et une guirlande de fleurs en plastique bleu-blancrouge. Aux côtés de plusieurs milliers d’autres Allemands et de Français, j’ai regardé la finale France-Italie au marché St. Johann à Saarbrücken. Et quand Zizou (Zinedine Zidane) a été renvoyé du terrain à cause d’un coup de boule donné à un Italien, j’ai pris mon sac à dos et je suis rentré à la maison (comme beaucoup d’autres). Pendant le reste de la soirée, j’ai entendu le concert des klaxons des Italiens «allemands», j’étais content pour eux, mais j’aurais préféré que la France gagne. Qu’est-ce que ça aurait été comme fête sur le marché St. Johann!

Transposition : Julie Katharina Felder , Sylvie Grimm-Hamen

Kataloge

Ausstellungskataloge OW Himmel

Katalog 1 Bananenlabels zur Ausstellung
„O.W. Himmel – Full Labeled, Kunstmuseum Reutlingen, Reutlingen“
56 Seiten, 21 x 28 cm, Softcover, 2018

Katalog 2 Plattenlabels zur Ausstellung
„O.W. Himmel – Full Labeled, Kunstmuseum Reutlingen, Reutlingen“
und
„O.W. Himmel – Full Vinyl, Heyne Kunstfabrik, Bad Orb“
96 Seiten, 24 x 24 cm, Softcover, 2018

Ausstellungskatalage Katharina Krenkel

Katalog Katharina Krenkel „Hart & Weich“
48 Seiten, 21 x 21 cm, Softcover, im Auftrag des Landtages des Saarlandes, 2016

Katalog Katharina Krenkel „Häkellabor“
56 Seiten, 17 x 24 cm, Softcover, 2014

Ausstellungskatalage / Buch für den StadenVerlag

Buchgestaltung „… ganz von Mitgefühl durchdrungen …“
Katalog zur gleichnamigen Ausstellungen plus die Gestaltung von Postkarten, Flyer, Fahnen und Banner bis zur Drucklegung inkl. der Kostenkontrolle
48 Seiten, 21 x 25 cm, Softcover, 2007

ArtGuide Augsburg

Kunst- und Kulturführer durch die Stadt Augsburg, Stadenverlag
256 Seiten, 124 x 225 mm, Softcover, 2008

Website Lerne Spanisch

Von privat zu prima mit native speaker, realisiert mit wordpre

Für die MOBOTIX AG

Redesign der Corporate Identity und Entwicklung eines Styleguide für die MOBOTIX AG

Umfangreicher Guide zur Anwendung der 2017 entwickelten Designrichtlinien
74 Seiten, in Deutsch und English, 2018

Ergänzender Guide für Messebauer um die einheitliche Gestaltung der MOBOTIX Messestände weltweit zu unterstützen.
30 Seiten, in Deutsch und English

Imagekampagne für die MOBOTIX AG, entwickelt von Agentur EComBetz,
Entwicklung der begleitenden Social Media Posts und Videos

Posts

Invitations zu Trainings für die MOBOTIX AG, Posts auf FB, Twitter, LinkedIN

Anzeigen zu Produktlaunches

Verschiedene Sprachen und Formate zur weltweiten Anwendung

Mail Banner

für die Wintersaison 2020, für die MOBOTIX AG

Social Media Posts und Website-Banner zu Roadshows in der DACH Region, Produkteinführungen und Trainings zu neuen Produkten, für die MOBOTIX AG

Social Media Posts Job Offers worldwide, für die MOBOTIX AG

Social Media Campaign „Freches Früchtchen“

Typo-Kampagne mit etwas verwegenerem Wording, Text: Holger König, nicht realisiert
für die MOBOTIX AG

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